Digital Suite zum Thema künstliche Intelligenz

Das Thema künstliche Intelligenz stand im Fokus der diesjährigen Digital Suite

Das Thema künstliche Intelligenz stand im Fokus der diesjährigen Digital Suite

K

I oder nicht KI – das ist nicht die Frage. Künstliche Intelligenz löst bereits heute viele Aufgaben in Unternehmen. Aber wie geht die Entwicklung weiter und wo führt sie und hin?

Künstliche Intelligenz (KI) wird die Welt verändern. Ein Thema mit dem sich auch KPMG Bereichsvorständin Angelika Huber-Straßer und Partner Markus Kreher beschäftigen. Ihre Ergebnisse haben sie auf der Digital Suite von Miriam Meckel, der Herausgeberin der WirtschaftsWoche, vorgestellt. Grundlage ihrer Überlegungen waren die folgenden vier Zukunftsszenarien – Schlaraffenland, Denken ohne Grenzen, Red-Button-Ära und Machtlose Gesellschaft – die in der aktuellen KPMG Studie zur KI: „Wertschöpfung neu gedacht“ aufgezeigt werden.

Angelika Huber-Straßer und Markus Kreher auf der Digital Suite

Angelika Huber-Straßer und Markus Kreher auf der Digital Suite

In allen Szenarien nehmen KI-Anwendungen eine zentrale Rolle ein:

So müssen im Szenario „Schlaraffenland“ Menschen nur noch 20 Stunden in der Woche arbeiten und erhalten ein bedingungsloses Grundeinkommen, alles andere wird von der KI übernommen. Im zweiten Szenario „Denken ohne Grenzen“ implantieren sich Menschen Chips, um mit Robotern mithalten zu können und in jedem Unternehmen gibt es eine Menschen-Quote. Chips und Quote existieren im Szenario der Red-Button-Ära nicht, allerdings versuchen KI-Anwendungen eigenständig, aber auch gezielt für Unternehmen, die Technologie für Manipulationen zu nutzen. Daher müssen die Anwendungen streng auditiert und kontrolliert werden. In Szenario vier „Machtlosen Gesellschaft“ haben die Menschen schließlich kapituliert. Sie akzeptieren die Überlegenheit der KI und können diese auch nicht mehr kontrollieren. Alle Bedürfnisse werden von der KI mithilfe einer vorausschauenden Analyse antizipiert und das jeweils Erforderliche wird sofort bereitgestellt.

„Don´t do too little too late“, ein Ansatz, von Professor Geoffrey Parker, Professor of Engineering, Dartmouth College and Research Fellow at MIT’s Initiative for the Digital Economy. Er gab diesen Rat auf der Digital Suite im Umgang mit Plattformen, doch dieser Satz gilt auch für unseren Umgang mit KI, wenn wir mitentscheiden wollen welchem Szenario wir uns in der Zukunft annähern. „Wir erleben heute an vielen Stellen eine sehr engagierte und emotionale Diskussion rund um das Thema. Das ist wichtig und berechtigt. KPMG sollte sich aktiv an dieser Diskussion beteiligen und helfen den richtigen Weg zu finden“, sagt Markus Kreher, der sich als Head of Finance Advisory bereits intensiv mit KI beschäftigt.

Tobias Haag, Gründer des Start-ups Wysker, lobte wie toll KPMG ihn beim Thema Regulatorik in Bezug auf die BaFin beraten habe. „Unsere Expertise wird uns helfen, auch zukünftig im Markt erfolgreich zu sein und KI wird uns dabei an vielen Stellen unterstützen“, sagte Angelika Huber-Straßer abschließend über die Digital Suite.

Bei Fragen zum Thema, wendet euch gerne direkt an Angelika Huber-Straßer oder Markus Kreher.